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Die Dortmunder Erklärung

05. Dezember 2015
In ihrer Dortmunder Erklärung fordern die Veranstalter des „Bundeskongress Schulsozialarbeit 2015“, Schulsozialarbeit systematisch auszubauen und an allen Schulen professionell zu etablieren. Das Angebot muss fachlich aus der Kinder- und Jugendhilfe begründet sein, verbindlich geregelt und qualitativ abgesichert werden. In Bund, Ländern und Kommunen müssen verlässliche Formen der Kooperation und Finanzierung entwickelt werden. Subsidiarität und Trägervielfalt sind zu gewährleisten.

Konkret bedeutet dies:

  • Aufnahme der Schulsozialarbeit in das Jugendhilferecht und die Schulgesetze der Länder als Regelangebot an allen Schulen.
  • Ausbau der Schulsozialarbeit an allen Schulen mit mindestens einer unbefristeten Vollzeitstelle je 150 Schüler/innen.
  • Weiterentwicklung von Studienangeboten für den Schwerpunkt Schulsozialarbeit.
  • Aufbau und Ausbau regionaler, schulform- und trägerübergreifender Koordinierungsstellen für die Planung, Qualitätssicherung und fachliche Begleitung der Schulsozialarbeit.
  • Tariflich gesicherte Arbeitsbedingungen für alle Schulsozialarbeiter/innen und eine der Aufgabe und Qualifikation angemessene Bezahlung.

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Programm

Endlich zum Download verfügbar: Das Programmheft des Bundeskongresses Schulsozialarbeit.

Freitag, 04. Dezember 2015

PROGRAMM TAG 1

Samstag, 05. Dezember 2015

PROGRAMM TAG 2

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Anmeldung

Nur noch am Infostand möglich.

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2. Bundeskongress Schulsozialarbeit
2. Bundeskongress Schulsozialarbeit FH Dortmund

Der Bundeskongress Schulsozialarbeit findet in diesem Jahr in Dortmund statt. Die Ruhrgebietsstadt steht exemplarisch für eine Region, die erfolgreich den Wandel vom Kohlenpott zur Metropole Ruhr vollzogen hat. In ihr zeigt sich eine bunte und facettenreiche kulturelle Vielfalt. Wo einst dicke Luft herrschte, ist heute ein frisches Klima zu spüren. Für diese Veränderung musste viel Energie aufgebracht werden. Die Wende von der fossilen zur postfossilen Gesellschaft war kein klimatischer, sondern ein gesellschaftlicher Umbruch. Mit dem erfolgreichen Kohleausstieg und der vereinten Demonstration als europäische Kulturhauptstadt 2010 hat das Ruhrgebiet Teamgeist bewiesen. In der Jugend- und Bildungspolitik setzt die Region auf Vernetzung und Kooperation. Für Kinder und Jugendliche ist Bildung der Schlüssel für die weitere Entwicklung. Dabei geht es in gesellschaftlicher Dimension darum, Antworten auf zentrale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden. Wir brauchen eine Neuorientierung der Bildungsangebote, womit wir nicht nur eine Reform der inneren Strukturen des Bildungswesens meinen, sondern die systematische Entwicklung der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, von sozialpädagogischen Fachkräften und Lehrkräften. Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein der neuen Bildungslandschaft. Nachhaltig und voller Energie setzt sie sich für ein besseres soziales Klima an Schulen ein und macht sich für mehr Bildungsgerechtigkeit und bessere Bildung stark. Sie bringt ihre sozialpädagogischen Konzepte ein, um Bildungsbenachteiligungen abzubauen und die individuelle Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern.

Der Bundeskongress ist thematisch in fünf Foren gegliedert. Die Titel dieser Foren lassen etwas vom Geist des Ruhrgebiets spüren, fokussieren die Themen und gliedern die Vorträge, Workshops und Präsentationen. Damit ist es den Teilnehmenden möglich, das Feld der Schulsozialarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven mit verschiedenen Schwerpunkten und vielfältigen Formaten kennenzulernen und zu bearbeiten.

Categories: Kongress, Dortmund, Schulsozialarbeit

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Übernachtung

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FORUM

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Transformation und Nachhaltigkeit

Gesellschaftliche Veränderungen, seien sie ökonomischer, ökologischer oder kultureller Art, wirken sich immer auch auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus. Armut und Marginalisierung, die Fragilität von Bindungen und Beziehungen, der Umgang mit Fremdem und Fremden, persönliche Diskontinuitäten in der Leistungsgesellschaft und die Ökonomisierung des Sozialen sind einige der zentralen Herausforderungen. Welche Erwartungen werden an Schule und Jugendhilfe gestellt? Was bedeutet dies für die Schulsozialarbeit? Wie können neue Formen von Kooperationen im Sozialraum und mit Hilfen zur Erziehung aussehen? Wie gelingt es, Schulsozialarbeit verlässlich zu etablieren, aber auch offen für den Wandel zu bleiben?

PROGRAMM FORUM 1


FORUM

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127.6

Bildung und Forschung

Mit Bildung in die Zukunft. Schulsozialarbeit gibt allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihren Bildungshorizont zu erweitern, bietet Räume für informelles Lernen und für eigenständige Orientierung. Sie unterstützt junge Menschen, durch individuelle Förderung einen qualifizierten Schulabschluss zu erlangen. Auf diese Weise trägt Schulsozialarbeit zur Chancengerechtigkeit bei und ermöglicht die gesellschaftliche Teilhabe. Dabei stellt sie sich auch Fragen zur Entwicklung des eigenen Arbeitsfeldes, zu ihrer Verortung im Rahmen von Inklusion und Schulentwicklung sowie zu ihrer Wirkung und Messbarkeit. Im Forum Bildung und Forschung werden außerdem Studiengänge und außerhochschulische Qualifizierungsmöglichkeiten, Überschneidungen mit anderen Professionen, pädagogische Angebote und besondere Anforderungen an das Arbeitsfeld, aber auch die Vernetzung zur Praxis und die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe beleuchtet. Und was bedeutet die Schulsozialarbeit eigentlich für jeden Einzelnen: Ist sie Profession oder Disziplin?

PROGRAMM FORUM 2


FORUM

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Kultur und Medien

Kultur eröffnet Räume für Begegnung, für Visionen und Experimente. Mit Kultur und ihren Medien werden Brücken geschlagen, die vielfältig und bunt sind. Alle sind eingeladen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Identität, sexueller Orientierung, Weltanschauung oder Handicap, denn kulturelle Vielfalt bringt Menschen zusammen und wirkt gegen Vorurteile und Ressentiments. Die Schulsozialarbeit steht im Zeichen von Diversität. Sie schöpft Ideen aus Tanz, Theater, Sport, Musik und Kunst mit dem Ziel, Grenzen zu überwinden, Akzeptanz und Wertschätzung zu schaffen. Sie hilft, dass Schule sich öffnet und eine Kultur des Miteinanders entwickelt. Schulsozialarbeit setzt den Schwerpunkt auf handlungsorientiertes Lernen. Wie zentral diese Themen hier verankert sind und wie eng Schulsozialarbeit den Alltag von Schule mitgestaltet, zeigt sich in den spannenden Themen, die im Forum Kultur und Medien betrachtet, angeboten und ausprobiert werden können.

PROGRAMM FORUM 3


FORUM

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Energie und Chancen

Mit der richtigen Energie kann frischer Wind wehen. Also raus aus dem fossilen Zeitalter, höchste Zeit für einen Klimawandel! Schulsozialarbeit setzt mit kontinuierlicher Arbeit Energien frei und schafft Chancen mit und für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie ist Motor für Synergieeffekte und notwendige Veränderungen an Schulen. Sie hat vielfältige Kraftquellen, ist selbst Treibstofflieferant und bedient sich vieler verschiedener Netzwerke. Sonnenklar also, dass Schulsozialarbeit für ein besseres Klima sorgt! Das Forum richtet den Blick auf das grundlegende Selbstverständnis der Fachkräfte und bietet einen Überblick über deren vielfältige Vernetzung. Es präsentiert Außenansichten auf das Arbeitsfeld Schulsozialarbeit, methodische Beispiele zur individuellen Potentialentwicklung und Chancenförderung sowie zum Energieerhalt in der eigenen Professionalität.

PROGRAMM FORUM 4


FORUM

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Klima und Umwelt

Prima Klima! Schulsozialarbeit ist kein Schönwetterangebot sondern sie bewegt sich durch Hochs und Tiefs, Regen, Schnee und Sonne und kann auch schon mal für Donnerwetter sorgen. Kontinuierlich arbeitet sie für die Verbesserung der gesellschaftsklimatischen Bedingungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schulsozialarbeit möchte diesen vielfältigen und individuellen Erfahrungen von Benachteiligung und Ausgrenzung mit ihren zahlreichen Möglichkeiten zur Prävention und Intervention entgegenwirken. Erfolgreiche Konzepte und Methoden, die sich mit den Themen Teilhabe, Gelingendes Leben und Lernen, Bildungsbeteiligung, Inklusion, Heimat, Geborgenheit und Vertrauen beschäftigen, werden beim „Klimagipfel der Schulsozialarbeit“ vorgestellt und diskutiert. Ziel ist ein Aufwachsen im Klima des Vertrauens und Respekts.

PROGRAMM FORUM 5


KONTAKT

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Presse

Kooperationsverbund Schulsozialarbeit
Bernhard Eibeck
Telefon 069/78973-328
Email

LAG Schulsozialarbeit NRW
Peter Schroers
Telefon 0178/8563822
Email

Fachhochschule Dortmund
Prof. Dr. Nicole Kastirke
Telefon 0231/755-4919
E-Mail

Aussteller

Dirk Grunitz
Telefon 0231/755-4919
E-Mail

Kongressbüro

BUNDESKONGRESS SCHULSOZIALARBEIT
c/o Prof. Dr. Nicole Kastirke,
Fachhochschule Dortmund,
Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften,
Emil-Figge-Straße 44
44227 Dortmund

Telefon +49.231.755-4919
E-Mail

Anmeldungen & Rückfragen für Teilnehmer_innen

GEW-Hauptvorstand
Sibylle Wrede

Telefon +49.69.78973-328
E-Mail


Vorbereitung und Organisation

  • Kooperationsverbund Schulsozialarbeit





Designkonzept und Realisierung